Surfen ist beliebter denn je – jeden Tag entdecken mehr Menschen diesen spaßigen Sport für sich. Es gibt einen Spruch „Only a surfer knows the feeling“ den du verstehst, sobald du deine erste Welle gesurft bist.
Dass Surfen ein fantastischer Sport ist, der dir Adrenalin und ein Gefühl von Freiheit schenkt, wissen wir ja schon.
Aber schauen wir uns ein paar Fakten an, von denen du beim Surfen vielleicht noch nie gehört hast. In diesem Artikel findest du spannende Infos, die dich vielleicht sogar „umhauen“. Auf unserem Oceanholic-Instagram haben wir zu fünf dieser Fakten auch ein kurzes Video gemacht.

Surfen ist eine der ältesten Sportarten der Welt. Archäologen haben vor Kurzem in Chan Chan in Peru prähistorische Steinritzungen entdeckt, die über 5.000 Jahre alt sind und das Surfen darstellen.
Der ehemalige Wettkampfsurfer Blake Johnston brach in Sydney den Weltrekord für die längste aufgezeichnete Surfsession – er verbrachte 40 Stunden damit, Wellen zu reiten. Dabei sammelte er Hunderttausende Dollar für eine Wohltätigkeitsorganisation für die psychische Gesundheit von Kindern.
Sebastian Steudtner hält den Weltrekord für die größte jemals gesurfte Welle. Mit 26,21 Metern (86 Fuß) entspricht das dem Surfen auf einem achtstöckigen Gebäude.
Der Rekord wurde im malerischen portugiesischen Fischerdorf Nazaré aufgestellt, dessen Nordstrand als Mount Everest des Big-Wave-Surfens gilt – sieben der zehn höchsten jemals gesurften Wellen wurden hier geritten.

In der polynesischen Kultur war Surfen eine wichtige Tätigkeit. Man geht davon aus, dass das moderne Surfen, wie wir es heute kennen, seinen Ursprung auf Hawaii hat. Die Geschichte des Surfens reicht bis etwa ins Jahr 400 n. Chr. in Polynesien zurück, als die Polynesier begannen, von Tahiti und den Marquesas-Inseln aus zu den Hawaii-Inseln aufzubrechen. Sie brachten viele ihrer Bräuche mit, darunter das Surfen auf Paipo-Boards (Bauch/Körper). Auf Hawaii wurde schließlich die Kunst erfunden, aufrecht auf dem Board zu stehen und zu surfen.
Verschiedene europäische Entdecker wurden in Polynesien Zeugen des Surfens. Britische Entdecker könnten es 1767 auf Tahiti beobachtet haben: Samuel Wallis und die Crew der HMS Dolphin waren im Juni desselben Jahres die ersten Briten, die die Insel besuchten. Ein weiterer Kandidat ist der Botaniker Joseph Banks, der an James Cooks erster Reise mit der HMS Endeavour teilnahm, die am 10. April 1769 auf Tahiti ankam. Leutnant James King war der Erste, der über die Kunst des Surfens auf Hawaii schrieb, als er die Tagebücher von Kapitän James Cook vervollständigte (nach Cooks Tod im Jahr 1779).

Der Zweite Weltkrieg hat das Surfen auf ein neues Level gebracht. Na ja, irgendwie. Durch den Krieg wurden neue Materialien hergestellt – Styropor (also Polystyrol) und Glasfaser –, die später zur Herstellung von Boards verwendet wurden, auch solcher, wie wir sie heute kennen.
Hollywood-Schauspielerin Cameron Diaz neigt zu kleinen Surf-Missgeschicken. Sie ist nicht nur eine leidenschaftliche Surferin, sondern hat sich beim Surfen auch sage und schreibe 4-mal die Nase gebrochen!
Apropos Hollywood-Stars und Surfverletzungen: Patrick Swayze brach sich bei den Dreharbeiten zum wohl besten Surffilm Hollywoods, Point Break (Gefährliche Brandung), vier Rippen.
Na ja, vielleicht sollten die beiden mal ins Surfcamp mit Oceanholic, damit sie es endlich richtig lernen.
1998 stapelte eine Gruppe von Surfern (USA) erfolgreich insgesamt 282 Surfboards auf das Dach eines Autos und fuhr damit 30,4 m weit. Das geschah in der Nähe von Santa Barbara, Kalifornien, USA. Das Auto war ein Humvee.
Die größte Surfboard-Sammlung gehört Donald Dettloff, der sage und schreibe 647 Boards besitzt! Er hat daraus einen Zaun gebaut, der sein Grundstück auf Hawaii umgibt.

Die größte jemals aufgezeichnete Welle war 1.738 Fuß hoch – das sind rund 530 Meter! Ja, du hast richtig gelesen! Sie wurde als Mega-Tsunami eingestuft und ereignete sich 1958 in der Lituya Bay in Alaska. Es lohnt sich, mehr darüber zu lesen oder eine Doku anzuschauen. Bei diesem Ereignis starben 5 Menschen.
Der Weltrekord für die meisten Menschen auf einem Surfboard wurde am 20. Juni 2015 aufgestellt: 66 Surfer ritten gleichzeitig auf einem riesigen Board mit 42 Fuß Länge (etwa 12 Meter) und 11 Fuß Breite (etwa 3 Meter). Das Ganze fand in Huntington Beach, Kalifornien, statt.

Und das letzte Schmankerl aus unserer Kategorie Surf-Kuriositäten gehört den Hunden. Wusstest du, dass im bereits erwähnten Huntington Beach in Kalifornien seit einigen Jahren jährlich ein Surfwettbewerb für Hunde stattfindet? Er heißt City Surf Dog und soll Geld für eine Tierschutzorganisation sammeln. Bewertet wird, wie lange sich die Hunde auf dem Board halten und wie selbstbewusst sie dabei aussehen.
Eine australische Kelpie-Hündin namens Abbie Girl holte sich 2011 sogar einen Guinness-Weltrekord für die längste von einem Hund gesurfte Welle. Beim Hunde-Surfwettbewerb in Huntington Beach legte sie am 18. Oktober 2011 eine Strecke von 107,2 Metern zurück.
Abbie Girl wurde 2006 allein am Straßenrand gefunden und von der Humane Society of Silicon Valley gerettet. Adoptiert wurde sie vom Surfer Michael Uy, der sie zur Erholung mit an den Strand nahm. Sie liebte das Surfen und wurde zur Weltspitze im Hundesurfen. Aus Sicherheitsgründen trägt sie einen GPS-Tracker, und heute kennen und lieben sie Surfer und viele andere Menschen auf der ganzen Welt.

Surfen ist mehr als nur ein Sport; es ist ein reiches Geflecht aus Geschichte, Kultur und Abenteuer – von seinen uralten Anfängen bis zum Nervenkitzel, wilde Wellen zu reiten.
In der Welt des Surfens gibt es immer etwas Neues zu lernen und zu erleben. Wenn du einmal damit anfängst – oder schon angefangen hast –, wirst du dieser Surf-Community verfallen. Plötzlich ist es ein ganz anderer Lebensstil, eine andere Philosophie, eine Verbindung mit der Natur, Entdecken und Reisen. Der Ozean wird dich immer wieder zurückrufen.
Wenn du anfangen möchtest, aber nicht weißt wie, nutz die Chance und komm mit in unser Surfcamp auf den Kanarischen Inseln. Es wird ein Erlebnis fürs Leben – und vielleicht eine Erfahrung, die dein Leben komplett verändert.
